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Unerwünschte Ereignisse in der Geburtshilfe – holistische Aufarbeitung in Klinik und Außerklinik

Termin
11.01.2027, 09.00 - 13.00 Uhr
Weitere Informationen finden Sie im Programm (PDF):

Sogenannte „Adverse events“ stehen heute immer mehr im Fokus in der Geburtshilfe.
Ansprüche und Erwartungen, die Gewalt- und Traumadebatte, Schuld- und Schamangst in der Perfektionsgesellschaft und steigen-
de Haftpflichtsummen erschweren die persönliche und institutionelle Verarbeitung. Zudem gibt es in Deutschland keine systematische Sicherheits- und Fehlerkultur. In diesem Workshop wird evidenzbasiert und mit holistischem Blick der gesamte Bogen der Verarbeitung skizziert und strukturiert. Primär geht es dabei zunächst um die rechtssichere Dokumentation und Kommunikation. Sekundär geht es dann um ein respektvolles Fehlermanagement unter Einbezug unterstützender Maßnahmen wir Debriefing und Supervision. Ein besonderer Fokus liegt auf der Traumaprävention und Traumaverarbeitung für alle Beteiligten. Ziel ist es, ohne Ängste Verantwortung übernehmen zu können und Traumatisierungen zeitnah zu befrieden, um vielfältige Folgeprobleme möglichst zu vermeiden.
Fallbesprechungen runden die Veranstaltung ab.

Referent/Referentin
Dr. Wolf Lütje: Geburtshelfer, Frauenarzt, Psychotherapeut, Geburtscoach, Speaker, Gutachter, Autor, Lehrbeauftragter, Leitlinienbeauftragter, ehem. Chefarzt der Frauenklinik am Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus, Präsident DGPFG
Anerkennung
Diese Fortbildung entspricht 4 UE in Fach- und Methodenkompetenz.
Kostenbeitrag
€ 130,00 // € 110,00 für Studierende (Ausweis zur Vorlage)